Ausstellungen

 

2017   Mosbach – Buchen – Erbach

 

Harald Kielmann, der Vorsitzender des Kunstvereins lässt 40 Jahre Kunstverein von 1977-2017 Revue passieren und gibt einen Ausblick darauf, was der Kunstverein in diesem Jahr zeigen wird. Lesen Sie hier

 

  Altes Schlachthaus Mosbach

Unterm Haubenstein (im Landesgartenschau-Park)

74821 Mosbach/Baden

Öffnungszeiten: Sa 11 - 15 Uhr, So und an Feiertagen von 14 - 18 Uhr

Während der Wintermonate ist das Alte Schlachthaus geschlossen

Unsere Vernissagen finden - falls nicht anders vermerkt - sonntags um 11 Uhr statt

 

23. April – 11. Juni 2017

Jula Dech

Jula Dech zu ihrer Arbeit: „Viele Erfahrungen, viele Vorbilder, viele Wege führen zur Kunst.
Vier Künstler/Innen aber haben mich und meine Arbeit zu verschiedenen Zeiten und auf höchst unterschiedliche Weise doch nachhaltig geprägt: Käthe Kollwitz, Hannah Höch, Honoré Daumier und John Heartfield…. Wie ich selbst zugleich wissenschaftlich publizierte und künstlerisch arbeitete, so durchdrangen beide Denkweisen und Praktiken sich in vielen meiner Seminarprojekte, traten in Widersprüche und erzeugten Anregungen. Aus der Theorie entwickelt sich die Kunstpraxis, die wiederum neue Theorien gebiert. Installationen und Performances, interaktive Formen der Kunstproduktion und deren mediale Transformation - diese ganze Vielfalt tritt in eine lebendige Wechselwirkung mit den fundamentalen Fragen, die sich in Politik, Soziologie und Ökologie stellen oder durch die Kultur "der Anderen" aufgeworfen werden.
Ich möchte meine künstlerische Arbeit als Versuch verstanden wissen - als Versuch, die Welt der Bilder in allen Facetten und Aspekten zusammenzubringen mit den Erkenntnissen bzw. Erkenntnisweisen von Kunst- und Kulturgeschichte einschließlich der Alltagsgeschichte.
Eine solche Komposition mag manchmal bizarr wirken, ein andermal wirbelnd wie ein Tanz. Immer aber sollte sie die Musik in uns selbst erklingen lassen.“

Website von Jula Dech hier klicken

 

16. Juli – 3. September 2017

Katharina Meister

Vergessen wurde der Flügelschlag…

Katharina Meister, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studierte, interessiert sich für politische und soziale Themen. Mittlerweile beschäftigen sie vor allem der Klimawandel und dessen katastrophale Folgen für Umwelt, Tier und Mensch. All dies ist in ihren Werken nicht auf den ersten Blick sichtbar, sondern eröffnet sich erst bei detaillierter Betrachtung, genau wie die Veränderungen in der Natur meist nicht sofort wahrgenommen werden.

Das bevorzugte Medium der Künstlerin ist Papier, denn es kann arbeiten, sich bewegen und auf diese Weise lebendig werden. Es lässt sich – wenn es nicht wie üblich flach auf einem Hintergrund fixiert wird – verformen und dadurch kann es, abhängig von den Lichtverhältnissen, Schatten werfen. Insbesondere bei den Papierschnitten, die als feinsinnige Referenz an die Kulturgeschichte der cut-out-Technik gelesen werden können, muss das Cuttermesser mit Präzision geführt werden, damit das gewünschte Licht- und Schattenspiel seine Wirkung entfalten kann. Ein einziger verfehlter Schnitt kann die Arbeit zunichtemachen. Mit ihrer Paper-Art führt uns Katharina Meister die Vielseitigkeit dieses Materials von sensiblen Zeichnungen über filigrane Papierschnitte bis hin zu voluminösen Plastiken vor Augen. Die Papierelemente kombiniert die Künstlerin häufig mit Holz – eine schlüssige Verbindung, da Papier aus Holz entsteht.

Internetpräsenz von Katharina Meister bei Galerie Supper in Baden-Baden

 

17. September –  22. Oktober 2017

Christofer Kochs

FREIDREHEN

In Christofer Kochs Werken wird Figuration als ambivalente Choreografie von Realität und Imagination gleichermaßen verstanden. Die menschlichen Körper und subtilen Elemente verbinden sich versatzstückartig zu rätselhaften Symbiosen und erreichen gerade aufgrund ihrer komplexen Überlagerungen tiefen Ausdruck. Reduziert und dennoch vielschichtig sind gerade die Leinwandarbeiten, in denen der Künstler mit verschiedenen Ebenen spielt.

Kochs zeigt Sequenzen aus Träumen und Erinnerungen, Reflexionen von Gegenwärtigem. Rätselhaftes Geschehen, die gedeckten Farben und die Vielschichtigkeit der Komposition berühren und verunsichern den Betrachter in gleichem Maße. Sowohl in der Leinwandfaltung der Tafelbilder, deren reliefartiger Ausdruck sich dem Betrachter als Verschmelzung haptischer und optischer Sinnlichkeit präsentiert, als auch der Skulptur, deren Präsenz in der Balance von Deformation und Körperlichkeit entsteht, vermag Kochs in den Bann zu ziehen.

Christofer Kochs, geb. 1969, lebt und arbeitet in Augsburg. Sein Studium absolvierte er an der Akademie der Bildenden Künste München und war Meisterschüler bei Prof. Berger.

Website von Christopher Kochs hier klicken

 

1. November – 4. November 2017

Anna Tretter

taubenflug

Die Videoprojektion des endlosen Vogelflugs nimmt in der Mitte des Ausstellungsraumes seinen Ausgangspunkt. Mittels eines über einem Beamer hängenden und sich drehenden Spiegels kann die Projektion wand- und bodenlängs entlanggleiten und den Raum durchrunden.

Mit dieser Multimedia-Installation von Anna Tretter, mit deren Arbeit unsere Ausstellungssaison in Buchen auch beginnt, endet das Kunstjahr 2017 des Kunstvereins, am 4. November 2017 mit einer „Gesamt-Finissage“.

Website von Anna Tretter Kochs hier klicken

 

 

 

  Kulturforum Vis-à-Vis der Stadt Buchen

Kellereistraße 23

74722 Buchen

Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, So 14-17 Uhr

Unsere Vernissagen finden - falls nicht anders vermerkt - sonntags um 11 Uhr statt

 

2. April – 21. Mai 2017

Anna Tretter

ÜBERGESTERN, variables summa summarum

1956 in Kirchzell/Odenwald geboren, lebt und arbeitet in Košice und Amorbach. 1978-85 studierte sie an der Staatlichen Akademie der Künste in Stuttgart bei Rudolf Hoflehner und an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl Fred Dahmen und als Meisterschülerin bei Hans Baschang. Die mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnete Künstlerin hat neben vielen Ausstellungen ihres plastischen Werkes immer mehr auch ein Interesse an Installationen “in situ” entwickelt, bei denen sie mit ihren Bildern einen Ort oder Anlass mit deren Bedeutung in ihre Konzeptionen integriert und mit so klaren wie vielschichtigen bildhaften Verwandlungen auflädt.

Anfänglich machte sich die Künstlerin einen Namen mit Installationen, in denen sie sich mit klassischen bildhauerischen Materialien, aber auch mit Malerei, Spiegeln, Licht und Dunkel mit Räumen auseinandersetzte. Sie greift ein in die Geometrie der Orte, gibt diesen andere Strukturen, schafft Verbindungen und Durchdringungen von Architektur und Raum. Ihr Werk zu begreifen beansprucht eine intellektuelle Erschließung, vor allem aber auch eine sinnliche Erfahrung und eine Sensibilisierung für Oberflächen, Farben und räumliches Empfinden.

Website von Anna Tretter Kochs hier klicken

 

28. Mai – 2. Juli 2017

40 Jahre Kunstverein Neckar-Odenwald

Mitgliederausstellung

Im Jahr 2017 feiert der Kunstverein Neckar-Odenwald sein 40jähriges Bestehen. Zur diesjährigen Mitgliederausstellung wird aus diesem Anlass eine limitierte Kunst-Box mit 40 (reproduzierten) Arbeiten von 40 Künstler/innen erstellt, die im Kunstverein aktiv sind oder waren. Die entsprechenden Originale sind in der Ausstellung zu sehen.

 

24. September – 5. November 2017

Bernard Lokai

Bernard Lokai lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin. Er ist ehemaliger Meisterschüler von Gerhard Richter und hat seit mehreren Jahren einen Lehrauftrag an der Freien Kunstakademie in Essen. Seine Werke werden in Amerika u.a. von der Hosfelt-Gallery in San Francisco präsentiert.

In seinen Arbeiten verwendet Bernard Lokai sowohl historische Ausdrucksformen der Malerei wie auch die gestischen Pinselstrichen des abstrakten Expressionismus und impliziert dabei die Sprühfarben des Graffiti oder besser der Urban Art. Hierdurch absorbiert er die Tradition der Landschaftsmalerei und  lässt sie in seine abstrakte Malerei einfließen. Ihm geht es vor allem um die Fragestellung, wie Malerei heute noch machbar und erlebbar ist.

Website von Bernhard Lokai hier klicken

 

 

 

  Kreiskrankenhaus Buchen

5. März – 7. Mai 2017

25 Jahre Kunst im Krankenhaus

Mitgliederausstellung des Kunstverein Neckar-Odenwald mit Arbeiten von

Wilfried Barber _ Hildgund Beichert _ Heidrun Breiding _Ulrike Ernst _ Rolf Fahrbach _ Heike Frei _ Anatolij Grischko _ Bettina Hoffmann _ Helga Meier-Hoffmann _ Sylvia Poss _ Gertrude Reum _ Johanna Schaika-Riedling _ Hildegard Schmitz _ Marie-Luise Schwind _ Günter Stadler _ Renate Stolz _ Gitta Stotz _ Bernhard Stüber _ Ulrike Thiele _ Sonja Trimarco _ Elke Vater _ Werner Zeh _ Anette Zöller

Seit 1992 gibt es im Krankenhaus Buchen „Kunst im Krankenhaus“. Die Ausstellungen wurden bis 2006 mit dem Kunstverein Neckar-Odenwald organisiert. Nachdem der Kunstverein das Vis-à-Vis in Buchen als eigenen Ausstellungsort bekommen hatte, musste er sich aus dem aktuellen Betrieb zurückziehen. Seither finden die Ausstellungen unter der Regie des Chefarztes der Gynäkologie, Dr. Klaus Hahnfeldt statt, der von Anbeginn an maßgeblich an diesem erfolgreichen Projekt beteiligt war.

Mit unserer Mitgliederausstellung sollen 25 Jahre Kunst im Krankenhaus gewürdigt werden.

Die Ausstellung wird veranstaltet und betreut von Dr. Klaus Hahnfeld, Kreiskrankenhaus Buchen

 

 

 

  Landratsamt des Odenwaldkreises in Erbach

20. April – 14. Juni 2017

Flucht und Identität

Mitgliederausstellung

Im Sommer 2016 haben sich aktive Künstler/innen des Kunstvereins Neckar-Odenwald in den beiden Ausstellung „Fremd bin ich eingezogen…“ in Buchen und „Flucht und Identität: Spuren – Annäherungen Begegnungen“ in Mosbach mit den Fragen künstlerisch auseinandergesetzt, die sich mit dem vermehrten Zuzug von Geflüchteten nach Deutschland stellen.

In Erbach werden Arbeiten aus diesen beiden Ausstellungen mit aktuellen Arbeiten kombiniert. Dabei wird sichtbar, wie unterschiedlich Kunst auf gesellschaftliche Entwicklungen reagiert und damit versucht, neue oder veränderte Sichtweisen zu ermöglichen.

 

 

Ausstellungsbetreuung

Hildegard Becker, Michael Dietrich, Harald Kielmann, Birgit Sommer, Gitta Stotz, Bernhard Stüber, Ulrike Thiele, Werner Zeh

 

Wir bedanken uns bei der Stadt Buchen und der Stadt Mosbach für die Unterstützung unserer Arbeit!

 

 Rückblicke

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Änderungen unseres Ausstellungsprogramm vorbehalten

 

 

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